Medienmitteilungen

Die Schweiz braucht eine moderne Luftwaffe

Die Verteidigung von Land und Menschen ist ohne effektive Luftabwehr nicht möglich. Und auch in Friedenszeiten ist eine moderne Flugzeugflotte zur Erfüllung des Luftpolizeidienstes und zur Sicherung der Hoheit über den Luftraum schlicht unverzichtbar. Dazu braucht die Schweiz leistungsstarke Kampfflugzeuge. Linke Ideen, wonach die Souveränität über den Luftraum nur mit leichten Trainingsflugzeugen gewährleistet werden kann, sind nichts als realitätsferne Träumereien. Die Schweiz muss ihre bald dreissigjährige F/A-18-Flotte jetzt erneuern. Wir begrüssen darum das klare Ja des Parlaments zum Kauf. Mit dem Kompromiss bei den Offset-Geschäften können wir gut leben.

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Für eine faire Paar- und Familienbesteuerung

Bei der Besteuerung von Familien und Paaren läuft heute immer noch einiges schief. Dabei wäre es eigentlich klar: So etwas wie eine Heiratsstrafe darf es nicht geben. Auch klar ist, dass die Ungleichbehandlungen ihre Ursache immer in der starken Progression haben – bei einer Flat Rate Tax gäbe es gar kein Problem zu lösen. Da dieser Systemwechsel zurzeit jedoch keine Mehrheiten findet, sind andere Reformen nötig. Diese sind allerdings gut zu durchdenken, damit sie keine neuen Ungerechtigkeiten und Fehlanreize schaffen. Heute hat nach dem Ständerat auch der Nationalrat einen solchen unausgereiften Gesetzesentwurf an den Bundesrat zurückgewiesen. Damit verpflichtet ihn das Parlament, neue Modelle wie die Individualbesteuerung nochmals zu prüfen. Dieses Besteuerungsmodell würde jede Person nach ihrer individuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beurteilen, egal ob verheiratet, alleinstehend oder im Konkubinat. Dadurch würde die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert. 

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Ständerat beschliesst Überbrückungsleistungen als Ultima Ratio 

Die Situation der älteren Arbeitnehmenden in der Schweiz ist heute gut: Die Arbeitslosigkeit liegt unter dem nationalen Schnitt und die Erwerbstätigkeit befindet sich auf einem Allzeithoch. Allerdings ist auch belegt, dass sie im Falle einer Kündigung oft überdurchschnittlich lange nach einer neuen Stelle suchen müssen. Das Risiko, auf Sozialhilfe angewiesen zu sein, steigt. Der Bundesrat hatte unter der Führung von Karin Keller-Sutter im Mai 2019 eine Reihe von Massnahmen zur Förderung des inländischen Arbeitskräftepotenzials beschlossen, welche die Attraktivität von älteren Menschen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Heute hat der Ständerat mit den Überbrückungsleistungen eine Ultima Ratio für jene beschlossen, bei denen diese Massnahmen nicht greifen. Die FDP trägt diesen Entscheid mit, weil sie in der Beratung wichtige Verschärfungen einbringen konnte. 

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Finanzlage erlaubt mässige Mehrausgaben bei der Bildung

Der Nationalrat hat heute die Differenzen zum Ständerat bereinigt und damit den Voranschlag 2020 verabschiedet. Die FDP steht hinter dem Budget, denn die Schuldenbremse wird respektiert. Aufgrund der guten Finanzlage konnten wir auch einigen massvollen Mehrausgaben im Vergleich zu bundesrätlichen Vorlage zustimmen. Insbesondere in Bereichen, welche die Standortbedingungen der Schweiz verbessern, sollen Investitionen möglich sein. Namentlich der Bereich Bildung, Forschung und Innovation muss auf Kontinuität setzen können, damit die Schweiz wettbewerbsfähig bleibt. 
 

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Parlament bestätigt alle sieben Bundesrätinnen und Bundesräte 

Die Schweiz zeichnet sich durch stabile Institutionen, insbesondere ein stabiles Regierungssystem, aus. Diese stabilen Verhältnisse sind ein zentraler Grund für den Erfolg unseres Landes sowie für den Wohlstand und die Sicherheit der Menschen. Gerade in einer sich immer schneller verändernden Zeit und zunehmender internationaler Instabilität sind stabile politische Institutionen ein wichtiger Fels in der Brandung. Entsprechend hat heute die vereinigte Bundesversammlung alle sieben Bundesräte wiedergewählt und damit diesen Fels gestärkt. Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass das Parlament die wichtige Rolle der FDP im politischen Gefüge anerkannt und die Leistungsausweise unserer beiden Bundesräte Ignazio Cassis und Karin Keller-Sutter gewürdigt hat. Es widerstand der Versuchung von unüberlegten Experimenten.
 

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