Erneuerung der freisinnigen Nationalratsdeputation

Hans-Peter Portmann und Beat Walti folgen Filippo Leutenegger und Markus Hutter

Mit der Wahl von Nationalrat Filippo Leutenegger in den Stadtrat von Zürich erfolgt sein Rücktritt vor Antritt des neuen Amtes dieses Frühjahr aus formellen Gründen. Nun kommt es zu einem Doppelrücktritt in der Zürcher Nationalratsdeputation. Nationalrat Markus Hutter hat seinen Rücktritt per 8. Mai 2014 erklärt. Damit treten zwei profilierte freisinnige Nationalräte von der nationalen Bühne ab, welche die liberalen Prinzipien in ihrer langjährigen politischen Arbeit stets hoch gehalten haben. Die FDP dankt ihnen herzlich für den grossen Einsatz für unser Land.

Markus Hutter gilt als Garant gesunder Staatsfinanzen. Die laufend höheren Einnahmen des Bundes haben die Perspektive vieler Politiker weg von den finanzpolitischen Grundsätzen gelenkt. Hier hat Markus Hutter beharrlich Gegensteuer gegeben und vor einem weiteren Ausbau der Staatsausgaben gewarnt.

Markus Hutter: Für Kostenwahrheit in der Verkehrspolitik

Dieses Credo hat Markus Hutter auch in die Verkehrspolitik übernommen: Stets trat er sowohl für eine tadellose Verkehrsinfrastruktur als auch für Kostenwahrheit und transparente Finanzierungsströme ein. Von 2011 bis 2013 stand er der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats als Präsident vor.

Als echter Milizparlamentarier und Unternehmer hat er sich für weniger Bürokratie gerade auch in der Berufsbildung eingesetzt, denn auch künftig müssen unsere Jugendlichen darauf zählen, dass sie eine Arbeit finden. Als Vizepräsident der Partei hat er schliesslich von 2009 bis 2012 sein Wissen und seine Glaubwürdigkeit als Unternehmer im Parteivorstand eingebracht.

Filippo Leutenegger: Für schlanken, bürgernahen Staat

Nationalrat Filippo Leutenegger hat sich stets mit einem grossen Engagement für einen schlanken und bürgernahen Staat hervorgetan. Sein Kampf galt der um sich greifenden Bürokratie und der staatliche Bevormundung. Die Tantenverordnung, welche Grosseltern und Göttis zu obligatorischen Kinderhütekursen verpflichten wollte, konnte er erfolgreich verhindern.

Als Umwelt- und Gebäudeexperte hat er überdies die wirtschaftsverträgliche neue Energiestrategie der FDP wesentlich mitgestaltet, welche vor allem bei den grössten Energieverbrauchern, den Gebäuden, ansetzte. Als Medienunternehmer hat er sich auch im Parlament für gleich lange Spiesse zwischen staatlichem Fernsehen und privaten elektronischen Anbietern und Zeitungen stark gemacht. In der Partei hat er die nationalen Delegiertenversammlungen als Moderator wesentlich mitgeprägt.

Zwei erfahrene FDP-Politiker für Bern: Hans-Peter Portmann und Beat Walti

Die FDP des Kantons Zürich freut sich, dass mit Kantonsrat Hans-Peter Portmann (51) und Parteipräsident Beat Walti (45) zwei hoch qualifizierte Nachfolger nachrücken werden. Hans-Peter Portmann leistet als ausgewiesener Finanzfachmann bereits über die letzten Jahre hinweg eine für die Schweiz interessenswahrende politische Arbeit zu den Herausforderungen im Schweizer Finanzplatz. Beat Walti hat als Parteipräsident und langjähriger, erfahrener Kantonsrat die Diskussionen auf kantonaler und nationaler Ebene parteiintern stark mitgeprägt.

Die beiden neuen Zürcher Vertreter im Nationalrat stehen wie ihre Vorgänger klar für die liberalen Positionen der FDP ein. Diese Stimmen werden für die Verteidigung des schweizerischen Erfolgsmodells gegen die Angriffe von Links mit der Mindestlohninitiative und von öko-nationalistischen Kreisen mit der Ecopop-Initiative eine wichtige Rolle spielen. Der liberale Widerstand bleibt zentral für die FDP des Kantons Zürich.

Die FDP wünscht Hans-Peter Portmann und Beat Walti viel Freude an ihrem neuen Amt und eine erfolgreiche liberale Politik im Nationalrat – aus Liebe zur Schweiz.