Aufstellung für die Wahlen 2023

Aufstellung für die Wahlen 2023

Petra Gössi hat sich entschieden, das Präsidium der FDP.Die Liberalen nach über einem halben Jahrzehnt an der Spitze der FDP.Die Liberalen bis spätestens Ende Jahr abzugeben. Die Partei bedauert diese Entscheidung sehr. So kann aber frühzeitig für die Wahlen 2023 eine neue Präsidentin oder ein neuer Präsident präsentiert werden. Dies sei, so Petra Gössi, strategisch wichtig. Petra Gössi bleibt jedoch weiterhin im Nationalrat und wird mit voller Energie für liberale Lösungen kämpfen.

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Für Petra Gössi gibt es drei Gründe, in Absprache mit der Partei spätestens per Ende Jahr 2021 das Amt als Parteipräsidentin niederzulegen: Zum einen sei dies der optimale Moment, weil dann genau die Mitte der Legislatur erreicht sei und damit genügend Zeit bleibe, die Wahlen optimal vorzubereiten und frische Gesichter und Ideen zu präsentieren.

Zum zweiten sei auch ein gutes Moment, weil zwei wesentliche strategische Schwerpunkte gesetzt seien – mit der beschlossenen Umweltstrategie aber auch der Enkelstrategie, die bis Ende Jahr finalisiert sei. Der klare liberale Fokus und die Methodik des Einbezugs der Basis haben sich dabei bewährt.

Drittens gibt es grosse inhaltliche Themen, die in gleich liberaler Art angegangen werden sollen: Themen der Sicherheit, die Europapolitik, die Sozialpolitik insbesondere mit der Altersvorsoge und die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen – auch im Nachgang zur Corona Pandemie.

Petra Gössi möchte aber auch Platz im Präsidium machen, da sie das Milizmodell leben möchte und nun wieder mehr Zeit für die berufliche Karriere investieren will. Dies lasse sich, wie sie in einer Videobotschaft erklärt, als Präsidentin nicht machen.  «In den letzten fünf Jahren als Parteipräsidentin habe ich mich intensiv um die politische Karriere gekümmert. Der Beruf hatte fast keinen Platz mehr», erklärt sie im Video.

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Partei bedankt sich für Petra Gössis unermüdliches Engagement
Die frühzeitige Bekanntgabe des Rücktritts per Ende 2021 lässt der Partei genügend Zeit, um die Nachfolgeregelung sorgfältig einzuleiten. Die FDP.Die Liberalen nimmt den Entscheid der amtierenden Präsidentin mit Bedauern zur Kenntnis. Sie dankt Petra Gössi für ihr unermüdliches Engagement während fünf intensiven Präsidialjahren, in denen sie die Partei vorausschauend und vermittelnd geführt hat. Die FDP wird in naher Zukunft eine Findungskommission einberufen und zu gegebener Zeit darüber berichten.

Die Juristin Petra Gössi gehört seit 2011 dem Nationalrat an, wo sie in der laufenden Legislatur der Wirtschafts- und Abgabekommission (WAK) Einsitz hat. Zur Präsidentin der FDP.Die Liberalen wurde sie am 16. April 2016 einstimmig gewählt. Zuvor war sie Schwyzer Kantonsrätin, Fraktionschefin und Präsidentin der Kantonalpartei. Beruflich ist sie als Rechtsberaterin tätig.